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Mein Leben als Hund
Wenn ich jetzt schreibe, dass ich wünschte, ich hätte mir gut gemerkt, was ich so auf meine Zettel schreibe, auf denen ich meine Vorsätze notiere, dann ist das noch untertrieben. An dem Sprüchlein "No fuck in the factory" ist leider mehr Wahres als ich mir vorgestellt hätte. Seit ich mich dem CEO verweigere, ist die Stimmung mies, um nicht zu sagen unterirdisch. Ich überlege schon seit Tagen, ob ich ihn nicht doch einmal zum Gnadenfick ranlassen soll, wirklich, es ist nicht auszuhalten.
Erst hat er versucht, mich mit Arbeit zu betäuben, aber der Plan war so durchschaubar, damit hat er mich nicht klein bekommen. Ich kann arbeiten wie ein Pferd. Dann hat er es mit Eifersucht versucht, das ist der älteste Trick der Welt. Ich habe ihn mit einer dieser unscheinbaren Assistentinnen in der Garage erwischt, ich weiß nicht mal, für wen sie genau arbeitet. Der Anblick war so
traurig, dass ich ganz gerührt war. Jetzt ist er am Ende mit seinem Latein und schlurft mit dicken Hosen über die Flure.
Ich selbst habe mich am Abend den Freunden des gesellschaftlichen TAnzes hingegeben. Irgendwer hat so eine Art Salon eröffnet, in dem stilvoll über die Rettung der Welt diskutiert, getanzt, getrunken und gevögelt werden kann, wir feiern dort wöchentlich Mrs Lambert und ihren lasterhaften Kreis. Ist nichts einzuwenden gegen einen Verein,w enn er so läuft. Die Gastgeberin gefällt sich im Stil der Zwanziger Jahre, der Rest der Wohnung übrigens auch. Jeder Gast wird in einen Raum geführt und anderen Gästen zugeteilt. dann kann man tun, was man will. Gestern zum Beispiel saß ich in einem Raum voller Wissenschaftler. Ein Physiker setzte mir gerade die Freuden der String-Theorie auseinander, als der Biochemiker rechts von mir anfing, über mein Bein zu streichen. Seine Finger wanderten über mein Knie wie kleine Ameisen, dann strich er den Saum meines Kleides zurück, Zentimeter für Zentimeter. Als er an den Strümpfen angekommen war, verharrte er kurz, wechselte auf die Innenseite meiner Schenkel und ließ seine Finger in mein Höschen tanzen. Ich versuchte, mich auf die Welt der Physik zu konzentrieren, allein aus Höflichkeit, aber das war natürlich nicht mehr drin. Kurz bevor ich zu zucken anfing, dachte ich noch: Wie soll man da die Welt retten.
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Tags: Gnadenfick, Samenstau, String-Theorie
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1 Kommentare
Andererseits ist es natürlich auch gerade der Kick, jemanden aus der Firma zu vögeln. Was verboten ist, macht uns eben am meisten scharf.
Und wenn man nicht gerade in Berlin, München oder Hamburg wohnt, sondern eher in einem, na sagen wir mal, übersichtlichen Städtchen, dann sollte man sich auch "Dont fuck the city." auf die Kondompackung schreiben. Also zumindest wenn man nicht unbedingt zum Stadtgespräch werden möchte.








